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Seit dem 1. April 2020 haben wir unsere langj├Ąhrigen gemeinsamen Praxisr├Ąume in der Amalienstra├če 13 aufgegeben und damit die GbR Engel&Klotmann aufgel├Âst. Frau Engel f├╝hrt ihre therapeutische Arbeit ab sofort in der Gartenstra├če 30a in Neustadt fort. Tel.: 0176 59994684. Email: engelsystherapie@gmail.com.
Home: www.engel-systemischetherapie.com.
Frau Klotmann steuert den Ruhestand an und verabschiedet sich St├╝ck f├╝r St├╝ck aus ihren T├Ątigkeiten. Sie f├╝hrt noch punktuell Beratungen in Frau Engels R├Ąumlichkeiten durch. Unsere Kooperation, zum Beispiel als Kolumnistinnen und bei Supervisionen und Workshops, f├╝hren wir fort.

Sie erreichen uns weiterhin unter den Mailadressen engel@ek-institut.de und klotmann@ek-institut.de.

Auch 2020 stehen wir in einem zweiw├Âchigen Rhythmus den Lesern der RHEINPFALZ am SONNTAG mit der Kolumne "Beziehungskiste" zur Seite.  Zu den Kolumnen >>>.

 

Unser Institut - unsere Arbeit

Unser Systemisches Institut wurde von uns im Jahr 2001 gegr├╝ndet mit dem
Ziel, unsere langj├Ąhrige Arbeit in Beratung, Therapie, Fortbildung, Supervision und Coaching zusammen zu f├╝hren und in einem sch├Ânen r├Ąumlichen Ambiente weiter zu entwickeln.

J├Ąhrlich begleiten wir eine Vielzahl von Einzelpersonen, Paaren, Familien und Gruppen in Beratungen, Therapien, Coachingprozessen und Supervisionen.

In der Weiterentwicklung der gemeinsamen Arbeit stellen wir immer wieder unsere Konzepte ├╝ber Ver├Âffentlichungen der Fachwelt zur Verf├╝gung.

Unser Erfolg belegt den Systemischen Grundsatz ÔÇ×Das Ganze ist mehr und qualitativ anders als die Summe seiner EinzelteileÔÇť. Er hat seine Wurzeln vor allem in unseren Ausbildungen am Institut f├╝r Familientherapie Weinheim (IFW), wo wir sehr viel ├╝ber Systemische Therapie, ├╝ber uns, ├╝ber die Welt und die Beziehungen all dieser Systeme zueinander gelernt haben.


Das Systemische Denken und Handeln ist die Grundlage unserer Arbeit

Systemisches Denken und Handeln findet immer mehr Anwendung und Anerkennung in der psychosozialen Praxis ÔÇô und nicht nur dort.

Systemisches Denken bedeutet ganzheitliches Denken. Das Verhalten des Einzelnen
wird nicht isoliert gesehen, sondern im Kontext seiner Geschichte, Beziehungen und Lebensumst├Ąnde verstanden. Der Blick auf die Gegenwart mit ihren aktuellen Fragen, Konflikten, Entscheidungen und Herausforderungen wird verkn├╝pft mit dem Wissen um
die Vergangenheit und den Zielen f├╝r die Zukunft.

Dabei werden Symptome als Vorboten von anstehenden Ver├Ąnderungen gew├╝rdigt.
Liebgewordene und leidbringende Kommunikationsmuster, Beziehungsdynamiken und Verstrickungen werden erkannt, hinterfragt und ver├Ąndert. Verhalten wird nicht mehr nach seiner Ursache, sondern in Bezug auf seine wechselseitige Wirkung betrachtet.

Die Akzeptanz unterschiedlicher Sichtweisen erweitert den Horizont und erm├Âglicht, die vorhandene Vielfalt an Bildern und L├Âsungen zu nutzen.

Diesem Prinzip folgend bereichern wir unser Systemisches Arbeiten durch Elemente
und Methoden anderer Therapieschulen wie Hypnotherapie, Verhaltenstherapie, Klientenzentrierte Gespr├Ąchspsychotherapie, NLP und Gestalttherapie. Die st├Ąndige Weiterentwicklung unseres Institutskonzepts ist uns dabei ein besonderes Anliegen. Der Blick von au├čen ├╝ber regelm├Ą├čige Systemische Supervision und Praxis begleitende Fortbildungen geh├Âren zum Grundverst├Ąndnis unseres Systemischen Arbeitens.


dasFAMILIENHAUS ÔÇô unsere besondere Methode

In unserer gemeinsamen Arbeit mit Paaren, Eltern und Familien haben wir schon lange
die Idee eines Familienhauses aufgegriffen und kontinuierlich weiter entwickelt. Dabei
verwenden wir das Bild eines Hauses als Metapher f├╝r die Familie und die Stockwerke
und die Zimmer dieses Hauses als Metapher f├╝r die Beziehungen der Einzelnen
zueinander und zu sich selbst.

Die Idee:
Auf das Fundament der individuellen Einzelzimmer von Mann und Frau er├Âffnen beide
das gemeinsame Paarzimmer, dem nach der Geburt des ersten gemeinsamen Kindes
das Elternzimmer und die Kinderetage folgen. Dieses auf die Kernfamilie bezogene
Modell haben wir auch f├╝r andere Formen des Zusammenlebens entwickelt wie zum Beispiel Familien mit allein erziehenden Eltern, Patchworkfamilien, Pflegefamilien.

Durch das Visualisieren und Strukturieren k├Ânnen Rollen, Aufgaben, Bed├╝rfnisse und Erwartungen sowie wichtige Themen, Problemlagen und Konflikte der verschiedenen Familienphasen anschaulich und verbl├╝ffend einfach den jeweiligen Beziehungsebenen zugeordnet werden. Dabei wird die Einrichtung eines jeden Familienhauses individuell
mit den Klienten entwickelt und Ziele und m├Âgliche L├Âsungen auf den verschiedenen Beziehungsebenen sichtbar gemacht.
Ebenso wie man sich in Zimmern bei geeigneten Einrichtungen wohler f├╝hlt, werden Beziehungen, die den Rollen, Aufgaben und Bed├╝rfnissen der einzelnen Familienmitglieder gerecht werden, eher zur Zufriedenheit der Einzelnen, der Subsysteme und des Gesamtsystems beitragen.

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